Herne

In Herne

In Herne werden Industrieanlagen gegen Jagdunfälle und Querschläger geschützt.
In den öffentlichen Park- und Grünanlagen hingegen dürfen Jäger weiterhin schießen. – Die Stadtverwaltung hält das für ungefährlich.

Herner Politik

Nach dem Appell zur Befriedung der Herner Grünanlagen Ende Januar 2020 haben wir im August bei dem Oberbürgermeister, Dr. Frank Dudda, nachgefragt, wann der Zustand einer riskanten Jagdausübung in den viel genutzten Herner Grünanlagen beendet wird.

Gleichzeitig positionieren sich in der Herner Politik nun Parteien für die Notwendigkeit einer jagdrechtlichen Befriedung der öffentlichen Grünanlagen.



Pascal Krüger, Oberbürgermeister-Kandidat der GRÜNEN in Herne:

„Politisch unterstütze ich die Forderung nach jagdrechtlicher Befriedung der öffentlichen Grünanlagen.
Wir GRÜNE positionieren uns für einen ethischen Umgang mit Tieren und lehnen einen Waffengebrauch ab.“



Thomas Bloch, Oberbürgermeister-Kandidat der Herner FDP:

“Der Abschuss von Vögeln ist keine Option – auch, weil ich nicht möchte, dass auf öffentlichen Grünflächen geschossen wird. Eine jagdrechtlichen Befriedung der Parks und Grünanlagen ist vor diesem Hintergrund sinnvoll.
Das Gesamtproblem kann nur zusammen mit der Stadt in Kooperation mit z.B. ehrenamtlichen Helfern, Vereinen oder Schulklassen gelöst werden.“




Der amtierende OB und Spitzenkandidat der Herner SPD, Dr. Frank Dudda, sagte bei einer öffentlichen Veranstaltung am 8. September auf die Frage, ob der Jagdpachtvertrag nicht sittenwidrig sei, weil Leben und Gesundheit der Bürger*innen im Sinne einer jagdrechtlichen Befriedung dort nicht berücksichtigt sei und ob er, Frank Dudda, etwas unternehmen wolle: „Eine schwierige Frage.
Zu den Risiken für die Bürger*innen durch die Jagd im öffentlichen Naherholungsbereich oder zur Befriedung der öffentlichen Grünanlagen sagte Dr. Frank Dudda nichts.



Die Politikerinnen und Politiker der Herner CDU und von „Die Linke“ haben auf unsere Anfrage nicht reagiert. (Stand: 09.09.2020)



Kinder und Herner Schulen

Wir werden Herner Schulen bitten, einen Malwettbewerb zu veranstalten. Dabei sollen die Kinder im Unterricht die Wasservögel und die Grünanlagen in ihrer Nähe kennenlernen und sich mit dem Problem der Fütterung auseinandersetzen.
Die schönsten Kinderzeichnungen, die erklären, dass ein Füttern der Tiere schädlich ist, sollen ausgezeichnet werden und die Motive später auf Flyer und Schilder gedruckt werden. So wird ohne Sprache erklärt, was schon Kinder verstehen.
Leider hat Stadtgrün diesen Vorschlag nicht aufgegriffen, um gegen das Füttern der Tiere in den öffentlichen Grünanlagen anzugehen.

Herne Goes Future

ist ein Bündnis für Klima-, Umwelt-, Natur- und Gesundheitsschutz. Erklärtes Ziel ist, jetzt zu handeln, um Herne als Stadt möglichst schnell klimaneutral zu machen. Denn: die Klimawende wird in den Städten entschieden. Mehr…

Bürgerinitiative Dicke Luft Herne

Die Bürgerinitiative Dicke Luft Herne ist eine Gruppe von Herner Bürgern, denen es nicht gleichgültig ist, dass ihre Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird!
Herne hat die höchsten Krebserkrankungen in ganz NRW. Lesen Sie mehr bei uns.

Ehrenamtsbüro

In Kooperation mit dem Ehrenamtsbüro der Stadt Herne können Interessierte an unseren Aktionen rund um Gewässer und Grünanlagen teilnehmen. Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit hat, die Tierschutz und Grünanlagen betrifft, kann sich auch dort melden –  unsere Bürgerinitiative freut sich auf Unterstützung!