Herne

In Herne

…hat die Stadtverwaltung es nicht nötig, sich an gesetzlich vorgegebene Fristen bei Anfragen zu halten und verweigert zudem auf eine Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz und nach dem Informationsfreiheitsgesetz die Veröffentlichung der lokalen Jagdstatistik mit mehr als fadenscheinigen Gründen. Damit verletzt Stadt Herne ihre gesetzliche Informationspflicht und schränkt die Informationsfreiheit, die auf Artikel 5 GG beruht, ein.
Den Herner Medien sind Pressemeldungen darüber zugegangen, sie berichten jedoch nicht über diesen Vorgang, obwohl er unmittelbar die Pressefreiheit betrifft.
Lesen Sie hier unsere Pressemeldung.

…wird flächendeckend mit Bleischrot geschossen, auch in den „jagdrechtlich befriedeten Bezirken“ – und das dauerhaft. So wird in Herne selbst dort das Jagdrecht außer Kraft gesetzt, wo es für Ruhe und Sicherheit der Bürger sorgen soll. Dabei hinterlassen die Jäger kiloweise giftiges Blei in der Umwelt.


In Herne werden Industrieanlagen gegen Jagdunfälle und Querschläger geschützt.
In den öffentlichen Park- und Grünanlagen hingegen dürfen Jäger weiterhin schießen. – Die Stadtverwaltung nimmt zwar keine Risikoeinschätzung vor, hält aber daran fest, dass zwischen spielenden Kindern und vorbeifahrenden Autos geschossen werden darf.

Frank Dudda, SPD, antwortete bei einer öffentlichen Veranstaltung am 8. September 2020 auf die Frage, ob der Jagdpachtvertrag nicht sittenwidrig sei, weil Leben und Gesundheit der Bürger*innen im Sinne einer jagdrechtlichen Befriedung dort nicht berücksichtigt sei und ob er, Frank Dudda, etwas unternehmen wolle: „Eine schwierige Frage.
Zu den Risiken für die Bürger*innen durch die Jagd im öffentlichen Naherholungsbereich fragten Michael Muscheid (WAZ) und Stefan Erdmann (Radio Herne) in diesem Gespräch nichts.

Die Herner Grünen und die Herner FDP positionieren sich hingegen deutlich für die Notwendigkeit einer jagdrechtlichen Befriedung der öffentlichen Grünanlagen.